Zugegeben, unser Sieg war sehr glücklich, da die Gladbecker nur mit 3 Spielern antreten konnten. Zwei kampflose Punkte für uns waren dennoch schon gut. Ärgerlich war, dass Gerd Thiel aus Dorsten umsonst kam, jedoch nach einer halben Stunde mit Günther Schnettler etwas spielen konnte. Auch er war „umsonst“ anwesend.
Unser Rouven machte den Strick dann zu, einen Läufer für zwei Bauern, jeder hatte noch einen Turm respektive König und Bauern, also theoretisch gewonnen. Rouven spielte jeden Zug wohlüberlegt und kassierte erstmal Bauern, und brachte die Partie nach Hause. Er ging zu Bruno und mir mit dem Daumen nach oben und meldete 1:0, Bravo. Eine wunderschöne Partie von Rouven mit verdientem Gewinn.
3:0 und Willi Könitz an 1 sowie Hans Malcher an 4 kämpften noch. Doch es kam wie es wohl musste, kurz: Beide Partien gingen verloren.
Aber SDO II hat ab heute den Tabellenplatz 3!
Im Vordergrund Gerd Thiel, er hat nach Aussage von Bruno noch nie bei einem Mannschaftskampf gefehlt. Mitgliedsnummer 12 nach der Gründung in 1988!
Saisonbeginn der Kreisklasse Schachbezirk Emscher-Lippe:
Wir hatten am Sonntag unser erstes Auswärtsspiel und waren zu Gast beim Schachverein Schwarz-Weiß Oberhausen 51/96 e.V. Unsere Aufstellung: Willi Koenitz an 1, Gerd Thiel 2, Hans Malcher 3, Rouven Brans 4, MF Karl-Heinz Lindemann 5.
Das neue Spiellokal von SWOB ist Klasse. Zwei Seminarräume, einer zum Spielen und einer zum Analysieren. Ja, hm, und der große Spielsaal. Besonders die Atmosphäre der Bücherei mit Bücherwänden, ich meine Seminarraum 1.
Wenn man da rauchen dürfte, hätte Oberhausen auch das erste Schach-Caféhaus. Man träumt halt.
Caissa war uns hold und bescherte Willi an 1 einen kampflosen Punkt. Zum Gong die Führung! Entschuldigt bitte, ich sag mal als Mitglied der ersten Mannschaft: Erstaunlich, was dann für Stellungen auf den Brettern waren.
Hans erwischte seinen Gegner aus dem letzten Jahr, einen starken Jugendlichen mit 1227 DWZ. Hans hat gut und zäh gekämpft, doch leider verloren. Rouven spielte wie immer sehr konzentriert und konnte die Qualität erringen. Wie auch bei vielen „Erwachsenen“ fühlt man sich überlegen und auf der Gewinnstrasse! So’n Mist, man wird leichtsinnig und zu schnell.
Das ist die Schachpsyche, sie muss man auch trainieren und immer vorausdenken.
Jau, Rouven hat verloren. Karl-Heinz spielte gegen eine Dame von SWOB, Regina, mit beiderseitigen Möglichkeiten und Remis Ergebnis. Guter Einstand für einen „Ersatzspieler“ und Mannschaftsführer, viel Erfolg.
Gerd kämpfte mit der längsten Partie um den Gewinn gegen Nicolas, 100 mehr DWZ-Punkte als Gerd.
Aus der Eröffnung wurde Gerd die Grünfeld-Indische Verteidigung angeboten, er lehnte ab und kassierte zwei Minustempi. Weiß baute danach ein Druckspiel mit seinem Optimal Zentrum auf und entschied damit zu seinem Gewinn.
1,5: 3,5 aus unserer Sicht bedeutet einen kampflosen Punkt und ein erkämpftes Remis.
Kein Problem, das ist die Kreisklasse. Es geht um Schach und um Partien, wo man Zeit hat!
Ab 19.30 Uhr trifft man sich zum Kegeln wegen des 30. Jubiläums vom Schachclub Schwarze Dame Osterfeld 1988 in dem Kulttempel: “ Zur Antony – Hütte “ in Oberhausen Klosterhardt, Hasenstr.20
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