Einen passablen Start erwischte unsere frischgebackene Jugendmannschaft in der neugegründeten Bezirks-Jugendliga. Mit ganzem Eifer und mit jeder Menge Glück ( 2 KL – Partien) konnten Vereinsmeister Rouven Brans, Vize Leon Peters, Max Cragie und Leon Cragie den favorisierten Oberhausener Schachverein mit 3:1 schlagen. Gegen den Topfavoriten der Liga, Sterkrade–Nord, war kein Kraut gewachsen und man verlor mit ½ : 3 1/2, wobei Leon Peters als einziger ein Remis einfuhr. Nach zwei Runden belegt nun unsere Jugend einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle. Weiter so!
Gegen den Topfavoriten der Liga konnte die erste Mannschaft zum Auftakt im Lokalderby gegen OSV III einen, wenn auch etwas glücklichen, Sieg einfahren.
Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten, wobei das fehlende Spitzenbrett des Gastgebers gegenüber unserem siebten Brett wohl schwerer wog.
Siege fuhren Ludger Grewe und Bernd Laudage ein, während Arnold Bensch den kürzeren zog.
Oliver Heisterkamp, Bruno Fiori, Markus Jerig, Christoph Kyritsis und Jürgen Cziczkus spielten jeweils Remis.
Im Vordergrund Gerd Thiel, er hat nach Aussage von Bruno noch nie bei einem Mannschaftskampf gefehlt. Mitgliedsnummer 12 nach der Gründung in 1988!
Saisonbeginn der Kreisklasse Schachbezirk Emscher-Lippe:
Wir hatten am Sonntag unser erstes Auswärtsspiel und waren zu Gast beim Schachverein Schwarz-Weiß Oberhausen 51/96 e.V. Unsere Aufstellung: Willi Koenitz an 1, Gerd Thiel 2, Hans Malcher 3, Rouven Brans 4, MF Karl-Heinz Lindemann 5.
Das neue Spiellokal von SWOB ist Klasse. Zwei Seminarräume, einer zum Spielen und einer zum Analysieren. Ja, hm, und der große Spielsaal. Besonders die Atmosphäre der Bücherei mit Bücherwänden, ich meine Seminarraum 1.
Wenn man da rauchen dürfte, hätte Oberhausen auch das erste Schach-Caféhaus. Man träumt halt.
Caissa war uns hold und bescherte Willi an 1 einen kampflosen Punkt. Zum Gong die Führung! Entschuldigt bitte, ich sag mal als Mitglied der ersten Mannschaft: Erstaunlich, was dann für Stellungen auf den Brettern waren.
Hans erwischte seinen Gegner aus dem letzten Jahr, einen starken Jugendlichen mit 1227 DWZ. Hans hat gut und zäh gekämpft, doch leider verloren. Rouven spielte wie immer sehr konzentriert und konnte die Qualität erringen. Wie auch bei vielen „Erwachsenen“ fühlt man sich überlegen und auf der Gewinnstrasse! So’n Mist, man wird leichtsinnig und zu schnell.
Das ist die Schachpsyche, sie muss man auch trainieren und immer vorausdenken.
Jau, Rouven hat verloren. Karl-Heinz spielte gegen eine Dame von SWOB, Regina, mit beiderseitigen Möglichkeiten und Remis Ergebnis. Guter Einstand für einen „Ersatzspieler“ und Mannschaftsführer, viel Erfolg.
Gerd kämpfte mit der längsten Partie um den Gewinn gegen Nicolas, 100 mehr DWZ-Punkte als Gerd.
Aus der Eröffnung wurde Gerd die Grünfeld-Indische Verteidigung angeboten, er lehnte ab und kassierte zwei Minustempi. Weiß baute danach ein Druckspiel mit seinem Optimal Zentrum auf und entschied damit zu seinem Gewinn.
1,5: 3,5 aus unserer Sicht bedeutet einen kampflosen Punkt und ein erkämpftes Remis.
Kein Problem, das ist die Kreisklasse. Es geht um Schach und um Partien, wo man Zeit hat!
Im letzten Mannschaftskampf erzielte die erste Mannschaft einen zu jeder Zeit ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg gegen die vierte Mannschaft des Oberhausener SV. Lediglich der Turniersieger vom letzten Freitag, Jürgen Cziczkus, erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste seinem Gegner schon zu einem frühen Zeitpunkt gratulieren.
Ludger Grewe, Bruno Fiori, Oliver Heisterkamp und Markus Jerig kamen zu sicheren Siegen, während Bernd Laudage, Arnold Bensch und Christoph Kyritsis Remis spielten.
Ersatzgeschwächt konnten wir auch gegen den Tabellenletzten, SW Oberhausen II, nicht gewinnen, bei sieben Remis und einem Verlust setzte es eine 3,5:4,5-Niederlage.
Mehrere gut stehende Partien konnten nicht zum Gewinn geführt werden, so dass die Niederlage unseres Seniors Günther Schnettler den Ausschlag gab.
Die Mannschaft sehnt das Saisonende herbei. Nach dem letzten Spieltag am 22.04. ist dann erst mal „Wunden lecken“ angesagt.
Gegen die zweite Mannschaft des SK Hervest-Dorsten konnten wir am siebten Spieltag nach zwei bitteren Niederlagen endlich wieder den Schalter umlegen und einen sicheren 5.5:2,5 Sieg herausspielen. Diesmal stachen alle Spitzenbretter bis auf Bernd, dem irgendwo in letzter Zeit das Sieger-Gen abhanden gekommen ist und so langsam zum Remiskönig der Liga avanciert. Ludger Grewe, Bruno Fiori und Arnold Bensch fuhren sichere Siege ein.
An den unteren Brettern konnte Oliver Heisterkamp einen überzeugenden Sieg landen, Markus Jerig spielte Remis gegen einen nominell stärkeren Gegner, Christoph Kyritsis erzielte ebenfalls ein ungefährdetes Remis , während Jürgen Cziczkus seinen Gegner vollkommen überspielte, dann aber überhastet spielte und fehlgriff.
Wir befinden uns nun im Niemandsland der Tabelle und können weder nach oben noch nach unten viel bewegen.
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